European Taekwondo Championships 2022 – Manchester

Unser Team in Manchester
Bei der anstehenden Europameisterschaft in Großbritannien geht folgendes kleine Team für Luxemburg an den Start:
. Isabelle Faber (-67Kg)
. Louis Feiereisen (-54Kg)
. Sekou Coulibaly (-68kg)
Betreut werden sie von:
. Waldemar Helm (Nationalcoach)
. Patrick Feiereisen (Physiotherapeut)
Kampftage:
Louis – Donnerstag, 19. Mai
Isabelle und Sekou Samstag, 21. Mai

Unglückliche Niederlage
Nur denkbar knapp verliert Louis Feiereisen seinen Auftaktkampf bei der Europameisterschaft in Manchester. Bei seiner ersten Teilnahme an der Europameisterschaft der Senioren zeigte der 20-jährige Luxemburger trotz Auftakt-Niederlage eine starke Performanz. Am Ende fehlte nur ein Punkt zum Erreichen der nächsten Runde in der Klasse bis 54 Kilogramm und damit zu einer Top-Ten Platzierung. In einem spannenden Kampf gegen den Schweden Ebrahim Marwan wechselte die Führung mehrmals bevor der Skandinavier kurz vor Schluss den vorentscheidenden Punkt zum 8:9 Endstand setzen konnte.
Leistungsoptimum nicht abgerufen – Sowohl Isabelle Faber (Damen bis 67 Kg), wie auch Sekou Coulibaly (Herren bis 68 Kg) gelang es nicht bei ihren ersten Auftritten bei einer Europameisterschaft der Senioren ihre gewohnten Leistungen abzurufen. Isabelle fand in den ersten zwei Runden kein Konzept gegen ihre Gegnerin Zorana Sandic aus Bosnien und geriet so deutlich in Rückstand. Erst in der dritten Runde stellte sich die Luxemburgerin besser auf ihre kampfstarke Kontrahentin ein und konnte bei einem Endstand von 8:12 Punkten bis auf vier Punkte herankommen. Hätte sie von Beginn an so gekämpft wäre ein Sieg möglich gewesen.
Sekou Coulibaly blieb, in Anbetracht der guten Ergebnisse in diesem Jahr, leider hinter den Erwartungen zurück. Zu erklären ist dies, unter anderen, durch eine im Vorfeld des Turniers erlittenen Verletzung, die ein adäquates Training in den letzten zwei Wochen vor der Europameisterschaft nicht zuließ. Bis kurz vor dem Turnier stand der Start noch nicht fest. Erst in Manchester konnte der 20-jährige durch die Unterstützung des Physiotherapeuten das Training wieder aufnehmen und halbwegs schmerzfrei trainieren. Beim Auftaktkampf zeigte sich jedoch der Trainingsrückstand und die Verunsicherung durch die Verletzung. Eine klare 21:36 Niederlage gegen Zinedin Beqaj aus Mazedonien war die Folge.
Trotz des enttäuschenden Abschneidens konnten das junge Luxemburgische Team mit der europäischen Elite mithalten, wenn auch noch kein Kampf gewonnen wurde. Aus den Erfahrungen wird man die entsprechenden Schlüsse für die Zukunft ziehen.
Unser Dank gilt den Sportlern für ihren Einsatz, unserem Physiotherapeuten Patrick Feiereisen für sein Engagement sowie Sylvie Bach vom Sekretariat der FLAM, für die hervorragende Organisation im Vorfeld.